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Kleine Videos ganz groß

2.) Umwandeln der Videofiles in das MPEG-1/VCD-Format

Um diese Videofiles auf anderen Rechnern abspielen zu können muss immer vorausgesetzt werden, dass dort entweder der Quicktime Player oder ein MJPEG Codec installiert ist. Für wirklich unerfahrene User ist das oft ein Stolperstein, bei dem sie bei der ersten Fehlermeldung entnervt aufgeben. Und wer möchte schon andauernd einen neuen Codec auf seinem Rechner installieren? Um dies zu umgehen, ist es ratsam auf einen Videostandard zurückzugreifen, der von beinahe jedem System von Haus aus unterstützt wird. Dafür bietet sich das MPEG-1 Format an. Es ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, für die gebotene Qualität der kleinen Filme einer Digitalkamera ist es aber mehr als ausreichend. Als kleiner Nebeneffekt erzeugt dieses Format bei gleich bleibender Bildqualität kleinere Dateien und ist zudem auch auf den meisten DVD-Playern abspielbar.

Ein für diese Aufgabe gerüstetes Tool ist der TMPG-Encoder, den es unter http://www.tmpgenc.net/ zum download gibt.

Nach dem Start von TMPGEnc erscheint eine übersichtliche Bedienoberfläche. Über die im unteren Teil vorhandenen Buttons kann man die zu wandelnde Videoseqeunz in das Programm laden. Beinhaltet das AVI-File bereits eine Tonspur, wird diese standardmäßig als "Audio source" eingetragen. Natürlich kann man durch einen Klick auf den Button Browse eine andere Tonspur wählen.

Über den Button "Settings" kann man die gewünschten Komprimierungsverfahren einstellen. Eine Anpassung an das Ausgangsmaterial ist sinnvoll. Für die Videosequenzen der IXUS V/300 empfehlen sich folgende Einstellungen:

Video:
Stream Type: 
 MPEG-1 Video
Size: 
 320 * 240 (je nach Ausgangsmaterial anzupassen)
Aspect Ratio: 
 1:1 (VGA)
Frame rate: 
 19,98 fps (die IXUS-Modelle liefern 20 fps)
Rate control mode: 
 Constant bitrate (CBR)
Bit rate: 
 1150 kbits/sec
Motion search precision: 
 normal

 

Audio:
Stream type: 
 MPEG-1 Audio Layer II
Sampling frequency: 
 48000 Hz
Channel mode: 
 Joint-stereo
Bit rate: 
 192 kbit/sec

Die Einstellungen für die Audiosequenz erscheinen etwas hoch gegriffen, vor allem weil die IXUS V/300 nur Audiodaten mit einer Samplefrequenz von 11024Hz bei 8-Bit Mono liefern. Allerdings hatte ich bei niedrigeren Einstellung ein unangenehmes Pfeifen in der Tonspur. Ab dieser Einstellung trat es nicht mehr auf.

Durch einen Klick auf "Save" lassen sich die gemachten Einstellungen als Profil abspeichern. Um nicht jedes Mal einen neuen Testlauf zu starten empfiehlt es sich das Profil unter einem aussagekräftigen Namen abzulegen. Wer seine Videofilme auf einem DVD-Player abspielen möchte konvertiert sie am besten in das VCD-Format (PAL). Das entsprechende Profil ist über den Button "Load" auszuwählen. Nachdem alle Vorarbeiten gemacht wurden genügt ein Klick auf den Button "Start" oben links, um den Konvertierungsvorgang zu starten.

Für kleinere Arbeiten ist unter dem Menüpunkt "File" der Eintrag "Mpeg Tools ..." zu finden. Mit diesen kleinen Werkzeugen können z.B. mehrere kleine Mpegfilme zu einem Großen zusammengefasst werden.

 

Kapitel 3:  VirtualDub - die kleine kostenlose Zauberkiste   VirtualDub - die kleine kostenlose Zauberkiste

 

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