Willkommen in der 3. Dimension
1.) Hintergrundwissen
Der Faszination eines Stereobildes kann sich kaum ein Betrachter
entziehen. Die digitale Technik erleichtert dabei die Erzeugung
eines 3-Dimensionalen Abbildes ungemein. Grundlagen und erste
Schritte vermittelt der folgende Workshop.
Trotz der enormen Faszination eines Stereobildes hat sich diese
Technik bis heute nicht weiter verbreitet. Die größte
Verbreitung erreichte sie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Damals war fast in jeder Familie (vor allem in den USA) ein Stereoskop
zur Betrachtung von gekauften Stereobildern zu finden. Anfang des
20. Jahrhunderts begann dann mit dem Aufschwung der Flachbildmedien
gleichzeitig auch der Rückzug der Stereofotografie. Lediglich
in den 30er und 50er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es noch zwei
Anläufe zur kommerziellen Nutzung, die immerhin zur Produktion
einiger 100.000 Kameras führte (Kodak Stereo Kamera, Realist
Stereo 3.5, Belplasca u.a.m.). Seit dieser Zeit jedoch führt
die Stereofotografie ein regelrechtes Schattendasein, gepflegt nur
von wenigen begeisterten Amateuren, die Ihre Geräte entweder
selbst bauen oder sich auf den Fotobörsen eine alte Stereokamera
besorgen müssen.
Das heutige digitale Zeitalter erleichtert die Erzeugung dreidimensionaler
Bilder ungemein. Auch die Betrachtung der Bilder wird durch die
moderne Technik viel einfacher als es bisher in der reinen analogen
Technik möglich war.
Der Workshop verzichtet bewußt auf mathematische Formlen
und einen zu starken technischen Einstieg. Wer Gefallen an der dreidimensionalen
Fotografie findet erhält tiefergehende Informationen im Internet
oder in Fachbibliotheken.
Kapitel 2: Techniken
zur Aufnahme von Stereobildern 
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