Ein Slaveblitz für die IXUS-Serie
4.) Einbau der Elektronik
Nachdem die Platine geätzt, alle Löcher gebohrt und die
Bauteile festgelötet wurden, kann es nach einem ersten Testlauf
an den Einbau der Elektronik in den Mecablitz gehen. Der Wahlschalter
für das Auslöseverhalten paßt wunderbar auf die
Rückseite des Blitzes, auf der auch die restlichen Bedienelemnte
sind. An der Stelle des Schriftzuges "20BC-6" ist er gut
aufgehoben.

Die auf der Innenseite sitzende Platine muss an der entsprechenden
Stelle noch eine Auskerbung erhalten, so dass der Schalter mechanisch
passt. Das ist aber unproblematisch, da diese Stelle der Platine
keine Leiterbahnen führt.
Die Fotodiode ist am besten auf der Frontseite untergebracht. Mit
einer entsprechenden Fassung läßt sich eine optisch ansehnliche
Befestigung erreichen. Beim Bohren ist allerdings Vorsicht geraten,
da das verwendete Plexiglas sehr leicht springt. Wer es allerdings
gelassen angeht, muss sich keine neue Frontscheibe schleifen (Ich
spreche aus Erfahrung).

Die Platine paßt, wie im Anfang des Workshops angepeilt,
in den Freiraum direkt über dem Kondensator. Die Spannungsversorgung
kann intern abgegriffen werden. Um sich einen zusätzlichen
Schalter zu ersparen, kann man den einen Pol der Spannung direkt
am "ON" Schalter des Blitzes abgreifen. Der andere Pol
muss direkt der Versorgungsleitung der Platine entnommen werden.
Ein gründlicher Blick auf das innere des Blitzes zeigt schnell,
wo der Strom fließt. Soll die entflochtene
Platine außerhalb des Blitzes mit einer anderen als der im
Blitz integrierten Stromversorgung betrieben werden, muss die Thyristor-Kathode
(Trigger-Minus) mit dem Minuspol der Batterie verbunden werden.
Um den Blitz weiterhin in einem Standard Blitzschuh nutzen
zu können, reicht es die Anschlüsse "Trig+"
und "Trig-" mit den Verbindungskabeln der externen Kontakte
zu verbinden (Polung beachten).

Ist alles eingebaut und angelötet kann man den Mecablitz wieder
schließen. Am Ende erhält man einen schicken Slaveblitz,
der in seiner Funktion vielen teuren Alternativen in nichts nachstehen
muss. Vor allem der Wahlschalter, der das Auslöseverhalten
ändert, macht ihn zum Universalgerät. Er sollte mit beinahe
allen am Markt verfügbaren Kameras funktionieren.
Kapitel 5: Ein
eigenständiges Gehäuse 
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