Power-Akku (1400mAh) für die IXUS-Serie
2.) Bau des Power-Akkus
IXUS-World übernimmt
keine Haftung für eventuelle Schäden an
Geräten oder Personen! Der Nachbau empfiehlt sich nur mit einem
elektronischen Grundlagenwissen! Die Pole des Akkus sollten nie
untereinander kurzgeschlossen werden!
Sind alle Bauteile vorhanden, kann es mit dem eigentlichen Bau
des Power-Akkus losgehen. Als erstes wird die weiße Klebefolie
um den Akku entfernt.


Jetzt wird die schwarze Kunststoffschale gelöst, in der sich
die eigentliche Akkuzelle befindet. Dabei ist ein wenig Vorsicht
angeraten, da zusätzlich noch eine kleine Platine mit Elektronik
an dem Akku klebt, die natürlich nicht abgerissen werden soll.

Hat man den Akku komplett freigelegt, kann man, um ein angenehmeres
Arbeiten zu ermöglichen, die noch vorhandenen Klebeflächen
mit etwas Verdünnung oder Ähnlichem entfernen.
Die an der Elektronik befestigten Anschlussdrähte sind für
den Bau des Power-Akkus etwas zu kurz und für die Ströme
bei Digitalkameras ein wenig zu dünn. Es empfiehlt sich die
Drähte durch länger und dickere Versionen zu ersetzten.
Die Kontaktleiste des Akkus kann komplett entfernt werden, da sie
für die IXUS ungeeignet ist. Die verwendeten Drähte haben
folgende Bedeutung (Farbe kann variieren):
| |
roter Draht:
|
+ Pol |
| |
schwarzer Draht:
|
- Pol |
| |
weißer Draht:
|
Temperatuleitung |
Es hat sich gezeigt, das nicht alle
Akkus die genannte
Farbwahl einhalten. Vorher also bitte nachmessen.
|
Als Gehäuse für den Power-Akku wird eine Schale aus dünner
Pappe zurechtgeschnitten. Die Maße sind der folgenden Zeichnung
zu entnehmen.

Aus Pappe hergestellt könnte die Hülle dann ungefähr
wie Folgende aussehen.

Als Akkukontakte werden drei Blechstreifen im 90° Winkel gebogen,
wie im folgenden Bild zu sehen. Diese Blechwinkel werden mit doppelseitigem
Klebeband an ein Kopfende der Papphülle geklebt. Vorher müssen
allerdings drei Löcher in die Hülle geschnitten werden,
durch die dann die Akkuzelle von innen mit den Kontakten verlötet
wird.

Jetzt wird die Akkuzelle mittels doppeltem Klebeband in die Papphülle
geklebt. Wer sauber gearbeitet hat kann die einzelnen Flügel
der Hülle ohne Überlappungen zusammenkleben. Bevor die
Seite mit den Kontakten geschlossen wird, werden die Kabel mit den
Polen verlötet. Hier ist umbedingt die Polung zu beachten!

Ist alles verlötet und die Polung kontrolliert, kann auch
die letzte Seite zugeklappt und verklebt werden. Je nach Geschmack
kann auf den Akku noch ein Stück Pappe mit der Form des Einrastschutzes
des Canon Akkus geklebt werden (weiße Pappe auf dem nächsten
Bild). Vor dem ersten Einsatz empfiehlt sich ein nochmaliges Prüfen
der Polung im Vergleich zu einem original Canon Akku. Ist alles
korrekt, muß der Power-Akku für seinen ersten Einsatz
erstmal ins Ladegerät.

So könnte der entstandene Akku aussehen
Kapitel 1: Hintergrundwissen 
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