Selbstbau einer Hohlkehle (Teil 1)
Bei der Objektfotografie und der späteren Weiterverarbeitung
der Fotos mit einer elektronischen Bildverarbeitung, stellt sich
meistens das Freistellen der Objekte als schwierigste Aufgabe
heraus. Um diese Arbeit zu erleichtern empfiehlt sich die Verwendung
einer Hohlkehle, deren Bau in folgendem Workshop beschrieben wird.
Herzlichen Dank an Sabine
für die Umsetzung des Workshops.
Ein nahtloser Übergang zwischen Boden und Wand ist das Geheimnis
im Hintergrund der Sachfotografie. Ist der Hintergrund wie eine
Hohlkehle geformt, dann gibt es keine störenden Raumlinien
im Bild. Für den Hobbyfotografen ist der Kauf einer Hohlkehle
in den meisten Fällen allerdings preislich uninteressant. Abhilfe
schafft eine Eigenkonstruktion.
Vorab muß man sich über den gewünschten Einsatz
der Hohlkehle Gedanken machen, um die entsprechende Größe
zu bestimmen. Je größer die zu fotografierenden Objekte
sind desto größer muß die Hohlkehle werden.
| Benötigte Materialien
und Werkzeuge |
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- Pressspanplatten oder MDF-Platten
als Trägermaterial
- Eine Schichtplatte mit matter weißer Oberfläche
(ca. 0,5 mm stark)
- Holzschrauben, Holzleim, schwarze Farbe (optional)
- Tischsäge
- Bohrmaschine
- Stichsäge oder Fräse
- Sandpapier oder Schleifmaschine
- Schraubendreher
- Pinsel (optional)
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| Je nach gewünschter Größe
der Hohlkehle werden aus den Pressspanplatten Stützen der
auf dem Foto gezeigten Form gesägt. Die von mir gewählten
Maße ergeben eine Hohlkehle der Größe 50 x
50 x 50 cm (B x H x T). Um der Auflagefläche (wird später
in die Rundung, d.h. Hohlkehle, geklebt) einen festen Halt zu
geben habe ich insgesamt 4 dieser Träger gesägt. Es
ist darauf zu achten, dass alle Träger exakt die gleichen
Maße haben. |
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| Entsprechend den gewählten Maßen schneidet
man aus den übrigen Spanplatten zwei Boden- und Rückplatten
sowie zwei Kopf- und Frontplatten. |

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Im nächsten Schritt werden die fertigen
Teile miteinander verschraubt. Um eine erhöhte Festigkeit
zu erreichen, kann man zwischen die zu verschraubenden Flächen
noch Holzleim streichen.
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Je nach Wunsch kann das Gestell nun mit einer
beliebigen Farbe lackiert werden. Vorher empfiehlt es sich
allerdings die Oberfläche der Hohlkehle mit Sandpapier
und/oder einer Schleifmaschine zu bearbeiten, um eventuell
vorhandene Spreißel und überstehende Kanten zu
entfernen.
Im letzten Schritt wird die Schichtplatte in die Hohlkehle geklebt.
Dabei sollte sehr präzise gearbeitet werden, um das Ergebnis
nicht am Ende noch negativ zu beeinträchtigen. Wegen
der nicht gerade einfachen Befestigung der Schichtplatte in der
Hohlkehle empfiehlt sich den Ablauf erst einmal ohne Kleber
durchzuspielen. Ebenso sollte man verschiedene Techniken zum
fixieren der Platte testen, schließlich macht es keinen
Spaß die Oberfläche festzuhalten, bis der Kleber
getrocknet ist. Ist die Arbeit vollendet könnte das Ergebnis
wie der Hohlkehle im folgenden Bild entsprechen.
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| Der in naher Zukunft folgende zweite Teil des
Workshops geht näher auf die nötige Beleuchtung ein. |
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