Allgemein
Mit der IXUS V brachte Canon im April 2001 den direkten Nachfolger
der digitalen Ur-IXUS. Dabei blieb man den positiven Eigenschaften
treu (Verarbeitungsqualität, Größe) und verbesserte
bzw. erweiterte die vorhandene Technik. Vorallem das starke CCD-Rauschen
der Ur-IXUS wurde verbessert und der Tausch des CMKY-Mosaik Farbfilters
gegen einen RGB-Mosaik Farbfilter steigerte die Bildqualität.
Als kleine Multimediaerweiterung ist die IXUS V in der Lage kleine
Videosequenzen aufzunehmen.
Mit diesen Eigenschaften wird die IXUS V die "alte" IXUS
demnächst in den Läden abgelöst haben. Canon hat
mit diesem Model eine klare Produktpflege betrieben, ist man doch
den positiven Eigenschaften (Kompaktheit, edles Design) der Vorgängerin
treu geblieben und hat die vorhandenen Schwächen ausgemerzt.
Als kleinen Bonus hat man dem Nachfolger noch eine Videofunktion
spendiert, die es ermöglicht Videofilme mit maximal 30s Länge
incl. Ton in den Formaten 640 x 480, 320 x 240 oder 160 x 120 Pixel
aufzunehmen. Dabei machen Filme mit der Auflösung 640 x 480
Pixel allerdings den Eindruck, als wären sie aus 320 x 240
Pixel hochinterpolierte. Optisch ist die IXUS V nur durch den neuen
Schriftzug und dem goldenen Mikrofon an der Front von der "alten"
IXUS zu unterscheiden. Ein neuer interner Prozessor steigert zum
einen die Verareibtungsgeschwindigkeit auf 2,5 Bilder/s im Serienbildmodus
und soll gleichzeitig weniger Strom verbrauchen und somit für
eine längere Akkulaufzeit sorgen.
Auch die IXUS V verfügt über einen AiAF-Autofokus, der
die von der Linse eingefangenen Motive scharf stellt. Zur Belichtungsmessung
wird ebenso wie bei der IXUS 300 eine mit dem Fokuspunkt verknüpfte
mittenbetone Integralmessung genutzt. Als Speichertyp werden weiterhin
die bewehrten CompactFlash I Karten eingesetzt und somit die meiner
Meinung vorhanden Nachteile der SmartMedia Karten umgangen. Alle
weiteren Features sind den technischen Daten zu entnehmen.
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