Einleitung
Etwas unerwartet wirft Canon mit der IXUS i ein neues Mitglied
der schon legendären Kamerafamilie auf den Markt. Es ist
die erste IXUS ohne optischen Zoom, aber auch die bisher Kleinste.
Das neue Schmuckstück im Miniformat ist in vier Farben erhältlich:
in klassischem Platinum Silver, elegantem Piano Black, extravagantem
Classic Bronze und spritzigem Pearl White (ob Canon da wohl von
dem Aprilscherz 2003 auf IXUS-World inspiriert wurde?).

Ausgesattet ist die Kamera mit einem 4 Megapixel CCD-Sensor und
einem lichtstarken (F2.8) 39mm Objektiv (äuivalent zum Kleinbild).
Gezoomt wird bei der IXUS i nur digital bis zum Faktor 5,7. Dank
der hohen Auflösung dürften aber selbst Ausdrucke im Format
DIN A4 kein Problem darstellen.
| Die iSAPS-Technologie und der DIGIC-Bildprozessor
sorgen bereits bei der ersten Berührung des Auslösers
dafür, dass Schärfe, Belichtung und Weißabgleich
augenblicklich angepasst werden. Eine Neuerung stellt die Quick
Shot Funktion dar, mit der die Auslöseverzögerung
deutlich reduziert werden kann. Diese Schnappschussfunktion
ist immer dann die beste Einstellung, wenn der schnelle Fotospaß
im Vordergrund steht. |
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Als Speicherkarte verwendet die IXUS i SD-Cards, wie sie bereits
in der IXUS II zum ersten mal bei Canon eingesetzt wurden. Ob sich
hier eine allgemeine Trendwende abzeichnet ist noch nicht ersichtlich.
Auch den verwendeten Lithium Ionen Akku (NB3L) gibt es in dieser
Bauform bereits seit der IXUS II. Die Kamera unterstützt Auflösungen
von 2272 x 1704, 1600 x 1200, 1024 x 768 und 640 x 480 Pixeln. Videos
können mit 15 F/s in der Auflösung 320x240 Pixel mit einer
maximalen Länge von 180 Sekunden aufgezeichnet werden. Aufgrund
der sehr kompakten Baugrösse von ca. 90,3 x 47,0 x 18,5mm wurde
auf einen optischen Sucher verzichtet. Fotografiert werden kann
also nur über das integrierte 1,5" LCD-Display. Ansonsten
bringt die Neue alle altgewohnten Funktionen der aktuellen Modelle
mit.
Nur im Makromodus erbort sie sich unter den Modellen der IXUS-Serie
mit einem Minimalabstand von 3cm die Führungskrone. Auch der
Quickshot Modus ist komplett neu und ermöglicht so wohl endlich
echte Schnappschüsse mit einer Digitalkamera. Wird der Auslöser
sofort voll durchgedrückt macht die Kamera Bilder ohne langes
Fokusieren, die Schärfe wird auf einen definierten Punkt eingestellt,
der bei beinahe allen Schnappschusssituationen scharfe Bilder liefert.
Leider muss dieser Modus im Menü expliziet eingeschaltet werden.
Drückt man bei der IXUS i längere Zeit die Taste "Set
/ Funktion", wird im Display das aktuelle Datum inklusive Uhrzeit
angezeigt. In den Einstellungen kann das Design anhand vier Wahlmöglichkeiten
und die Anzeigedauer gewählt werden.
Für Freunde des Direktdrucks unterstütz die Neue neben
dem Canon eigenen DirectPrint Verfahren auch den neuen, herstellerübergreifenden
PictBridge-Standart. Die Kamera muss nur an einen entsprechenden
Drucker angeschlossen werden und kann die auf der Flash-Karte liegenden
Bilder ohne Umweg über einen Computer direkt drucken.
Zum praktischen, optionalen Zubehör gehört ein Allwettergehäuse,
mit dem Tauchgänge bis maximal 3m Tiefe absolviert werden können.
Damit ist die Kamera nicht nur beim Schnorcheln, sondern auch am
Strand oder beim Skifahren bestens geschützt.

Kapitel 2: Kamera
Überblick 
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