Einleitung
Mit einer drastischen Gehäuseschrumpfung und einer eher
an das der V-Serie erinnernde Design tritt die IXUS 400 mit einem
3fach optischem Zoom zur PMA/Cebit 2003 die Nachfolge des Erfolgsmodells
IXUS 330 an.
Die ersten Auffälligkeiten des neuen Mitglieds der IXUS-Serie
sind der in einer IXUS erstmals eingesetzte 4 MPixel Chip, ein neues
Objektiv (optischer 3-fach Zoom, 36 - 108mm, Macro ab 5cm) und das
stark geschrumpfte Gehäusedesign. Die Kamera macht den Eindruck,
als stelle sie eine Verschmelzung der beiden IXUS Serien dar, verbindet
sie doch die Vorzüge beider Modellreihen in einem Gerät.
| Der schon in der G3/S45 und IXUS
V³ eingesetzte DIG!C Bildprozessor sorgt auch in der IXUS
400 für brillante Bilder. Er wurde von Canon speziell für
Imaging Zwecke entwickelt und hergestellt (üblicherweise
werden Universalprozessoren verwendet, die für den jeweiligen
Anwendungszweck programmiert werden). |
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Aufgrund dessen ist der DiG!C-Bildprozessor in der Lage die spezifischen,
an ihn gestellten Aufgaben, ultraschnell zu lösen. Die hohe
Verarbeitungs-geschwindigkeit erlaubt es wesentlich komplexere Algorithmen
für die Verarbeitung der Bilddaten zu verwenden. Dies führt
zu verbesserter Bildqualität, größerer AF-Genauigkeit
und präziserem AWB. Die Verkürzung der Prozesszeiten wirkt
sich positiv aus auf die Batterielaufzeit (besonders im Wiedergabemodus)
und die Serienbildfunktion aus.

Das Edelstahlgehäuse der Digital IXUS 400 wurde dezent überarbeitet
und mit einem modernen Finish in hochwertigem Aluminium-Look versehen.
Mit einem intelligenten 9-Punkt-Autofokus und der iSAPS (intelligent
Scene Analysis based on Photographic Space) Technologie gewährleistet
die Digital IXUS 400 erstklassige Bildergebnisse.
Während die Digital IXUS 400 in nahezu allen Bildsituationen
automatisch hervorragende Bilder liefert, gibt sie kreativen Fotografen
im Programm-Modus Einfluss auf einige Aufnahme-Einstellungen. So
kann etwa zwischen einem automatischen oder einem manuellen Weissabgleich
gewählt werden, Langzeitbelichtungen bis maximal 15s sind möglich
und die Belichtungskorrektur lässt sich in +/- 2 Blenden in
1/3 Stufen beeinflussen. Die Histogramm-Anzeige bei Bildwiedergabe
erlaubt eine präzise Belichtungskontrolle im Anschluss an die
Aufnahme.
Zur Belichtungsmessung stehen verschiedene Verfahren (mit/ohne
Fokussierpunkt verknüpfte Matrix- bzw. Mehrfeldmessung, mittenbetonte
Integralmessung, Spotmessung) zur Verfügung. Der Serienbildmodus
ist in zwei Varianten vertreten, in einer HighSpeed Version (max.
5 Bildern in Folge bei ca. 2,5 B/s) und in einer Standard Version
(max. 8 Bildern in Folge bei ca. 1,5 B/s). Neben der bekannten Panoramaunterstützung
hat die IXUS 400 auch die Möglichkeit der Tonaufnahme (60s)
zu jedem Bild von der IXUS 330 beibehalten. Der MyCamera Modus lässt
neben personalisierbaren Begrüßungsbildschirmen auch
verschiedene Kameratöne für Auslöser und Kamerafunktionen
zu.
Die Digital IXUS 400 kann Filmsequenzen mit bis zu 3 Minuten Länge
in einer Auflösung von 320 x 240 oder 160 x 120 Pixel aufzeichnen.
Über das Kameradisplay lassen sich die Videoclips sofort begutachten.
Das neueste Modell der IXUS-Serie verfügt über Mikrofon
und Lautsprecher und kann so den zum Film gehörenden Ton wiedergeben.
Ein Kürzen der Filmsequenz am Anfang und am Ende kann mit der
integrierten Editing-Funktion bereits in der Kamera erfolgen.

Auch Wassersportler und Tauchurlauber brauchen bei der Ausübung
ihres Sports auf die Vorzüge der Digital IXUS 400 nicht zu
verzichten. Das neue optional erhältliche Unterwassergehäuse
WP-DC800 verpackt die Kamera wasserdicht bis zu einer Tiefe von
40 Metern (ältere Gehäuse für die V², V³,
IXUS 330 sind bis 30 Meter wasserdicht). Dabei sind alle Funktionen
der Kamera weiterhin leicht bedienbar. Doch auch im Schnee oder
am Strand schützt das Gehäuse vor Feuchtigkeit und Schmutz.
Der vor dem Blitz befindliche Diffusor ist abnehmbar.
Kapitel 2: Kamera
Überblick 
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