Allgemein
Die erste digitale IXUS verblüfte im Juni 2000, war sie
damals doch die kleinste digitale Kamera die auf dem Markt verfügbar
war. Ihre Eleganz und Kompaktheit wußte zu überzeugen
und technisch war sie state of the art.
Mit ihren 8,7 x 5,7 x 2,7 cm (B x H x T) ist sie kleiner als eine
Zigarettenschachtel, dabei enthält sie einen zweifachen optischen
Zoom (entsprechend 35 - 70 mm/F2.8 - 4 bei Kleinbild). Designmäßig
entspricht sie ihren analogen Vorfahren der IXUS-Serie. Sie besitzt
ein edles und elegantes Metallgehäuse, welches die Kamera zum
einen sehr robust macht und andererseits ein wahrer Hinkucker ist.
Die äußere Bescheidenheit der IXUS verbirgt innere Technik
die sich durchaus sehen lassen kann. Der verwendete CCD-Chip hat
2.1 Megapixel und bietet eine nutzbare Höchstauflösung
von 1.600 x 1.200 Pixeln. Sie arbeitet mit einem 3-Feld-TTL-Autofokus
(Schärfebereich: 57 cm bis unendlich bei Normalaufnahme, 10
cm bis 57 cm im Makrobereich), einer 64-Zonen-Messfelderfassung
für das Licht sowie einer Aufnahmegeschwindigkeit im Sereinbildmodus
von zwei Bildern pro Sekunde (bei voller Auflösung). Der Zentralverschluß
(1 bis 1/1.500 Sekunde) ist mit der Programmautomatik gekoppelt;
zusätzlich stehen dem Benutzer zwei Motivprogramme (Landschaft,
Nachtaufnahme) und ein S/W-Aufnahmemodus zur Verfügung. Manuell
eingreiffen kann man nur in die Belichtungswerte mit der Belichtungskorrektur
(+/- 2 Blenden 1/3 Stufen). Der Weißabgleich erfolgt ebenfalls
automatisch wobei noch vier manuelle Voreinstellungen (Tageslicht,
Tageslicht bewölkt, Kunstlicht, Leuchtstoffröhre) gewählt
werden können. Der interne Blitz hat eine maximale Reichweite
von 3m und arbeitet entweder automatisch oder kann explizit ein-/ausgeschaltet
werden. Des weiteren verfügt er über eine Rote-Augen-Verringerung
und einen Langzeitsynchronisationsmodus. Wem der optische Zoom nicht
reicht der kann digital noch bis zu 4 mal vergößern.
Die IXUS verfügt über einen optischen Sucher sowie einen
1,5"-Farb-LCD-Monitor, der eine hunderprozentige Bildabdeckung
liefern soll.
Als Speichermedium nutzt sie CompactFlash Karten vom Typ I. Das
garantiert auch die Nutzungsmöglichkeit von Kartengrößen
jenseits der zu ihrem Verkaufsstart verfügbaren Medien. (Kameras
mit SmartMedia Karten sind, bedingt durch den fehlenden Laufwerkscontroller
auf den Karten, meisst nur in der Lage Karten bis zu der Größe
der zum Verkaufsstart aktuellen Medien zu lesen.)
Betriebsbereit wiegt die "Kleine" ca. 230g. Als Stromversorgung
dient der hauseigenen Lithium-Ionen-Akku NB-1L, von dem sich einer
im Liefeumfang befindet. Des Weiteren findet sich dort ein passendes
Ladegerät, eine 8MB fassende CompactFlash Karte und jeweils
ein Kabel für den Anschluß der Kamera an den USB-Port
und an den Fernseher, ein Trageriemen sowie ein umfangreiches Softwarepaket.
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