Einleitung
Die IXUS IIs ist neben der IXUS 430 und IXUS 500 das dritte Nachwuchsmodell in der IXUS Serie die am 09.02.2004 vorgestellt wurden. Bis auf einige kleine technische und optische Änderungen ist sie vergleichbar mit ihrer Vorgängerin IXUS II.
Mit etwa 85 x 23,9 x 56 mm ist die Digital Ixus IIs ca. 15 Prozent kleiner als die Modelle der V-Serie. Die inneren Werte entsprechen denen des Vorgängermodells: 3,2 Millionen Bildpunkte, optischer 2-fach Zoom entsprechend
35 - 70 mm Kleinbildformat , 9-Punkt-Autofokus, innovative Canon
Technologie und last but not least die Möglichkeit, kurze Moviesequenzen
aufzunehmen und gleich mit Tonwiedergabe abzuspielen. Auch die Aufnahme
von bis zu 60 Sekunden Ton im Anschluß an die Aufnahme ist
machbar. Als technische Neuerung sind die bereits aus der IXUS i bekannte Quickshot-Funktion für sehr kurze Auslösezeiten sowie der Print/Share Button zu nennen, der ein einfacheres Drucken und Überspielen von Bildern ermöglicht.
Wird die Kamera über ein USB-Kabel an einen PictBridge- oder Direct Print-kompatiblen Fotodrucker oder an einen Windows PC angeschlossen, leuchtet die Print/Share-Taste blau auf, um die Verbindung zu bestätigen. Durch Drücken der leuchtenden Taste wird das gerade angezeigte Bild (je nach Standardeinstellungen des angeschlossenen Druckers) gedruckt oder Bilder automatisch auf den PC herunter geladen, sofern die mitgelieferte Anwendersoftware auf dem PC installiert wurde. Die Kamera überträgt je nach den vom Benutzer gewählten Kameraeinstellungen entweder alle Bilder, alle noch nicht übertragenen Bilder oder alle für den Transfer markierten Bilder.
Im Movie-Print Modus können über die Canon Card Photo Printer, einige Einzelbilder, aus denen eine Filmsequenz besteht, hintereinander ausgedruckt werden. So können zum Beispiel Bewegungsabläufe beim Sport, der Abschlag beim Golfen beispielsweise, anhand der Einzelbilder genau kontrolliert werden. Kleiner Zusatzgimmick: Bastler könnten sich auch das beliebte Daumenkino im Mini-Format aus den Einzelbildern zusammenstellen. Auf einem Postkartenformat 10x15cm werden beim Movie-Print maximal 63 Einzelbilder aus der Moviesequenz ausgegeben.
Eine ebenfalls neue Funktion ist die Möglichkeit, Bilder in Passbildgröße direkt und ohne Umweg über den PC auf einem Canon Card Photo Printer auszudrucken. Hierfür stehen unterschiedliche Formate, von 20 x 25mm bis 50 x 70mm zur Verfügung – nicht nur für Passbilder sondern auch für etwas größer angelegte Bewerbungsfotos eignen sich diese Formate. Das edle und ultrakompakte Metallgehäuse, in das sich das
Objektiv komplett versenken lässt, macht einmal mehr allen
Design- und Fotofreunden Spaß. Eine Spur echten Silbers wurde im Oberflächenfinish verarbeitet, dies macht die Neue zu einem echten Schmuckstück.
Die AiAF-Funktion der Digital Ixus IIs arbeitet mit einer Matrix
von insgesamt 9 Messfeldern für die automatische Belichtung
(AE) und den Autofokus (AF). Mit dem AiAF System werden bildwichtige
Elemente automatisch erkannt und fotografisch richtig bewertet.
Durch die Koppelung des AF-Schärfepunktes mit der Belichtungsmessung
erhält der Fokuspunkt die grösste Gewichtung bei der Ermittlung
der Belichtung. Zusätzlich berücksichtigt die Ixus IIs
bei der Messung, ob ein Foto im Hoch- oder Querformat aufgenommen
wird. Möglich macht dies ein interner Sensor, der die Ausrichtung
der Kamera registriert. So wird das Bild automatisch mit der richtigen
Seite nach oben auf den Fernseher oder den Computer überspielt.
Eine nachträgliche manuelle Anpassung der Bildausrichtung ist
nicht notwendig.
Kurze Filmsequenzen können ebenfalls problemlos in einer maximalen
Auflösung von 640x480 Pixeln mit der neuen Ixus IIs aufgenommen
werden. Anschliessend kann die Aufnahme direkt auf den LCD-Monitor
der Kamera oder auf den PC übertragen werden, um dann z.B.
per E-Mail verschickt zu werden. Das Kürzen der Filmsequenzen
ist bereits in der Digital Ixus IIs ohne PC und ohne den Einsatz
einer entsprechend komplexen Software möglich.

Kapitel 2: Technische
Daten 
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