Video

Die Videofunktion hat Canon kräftig aufgebohrt. Endlich ist auch die IXUS in der Lage Filme in voller VGA-Auflösung (640x480 Pixel) mit 30 Frames pro Sekunde aufzunehmen (eine Umstellung auf 15 Frames pro Sekunde ist ebefalls möglich), wobei die Dauer nur durch die Kapazität der SD-Karte begrenzt ist. Da bei bester Videoqualität eine enorme Datenrate entsteht, muss die Speicherkarte allerdings auch entsprechend schnell sein. Ansonsten läuft der interne Cache der Kamera voll und die maximale Aufnahmezeit wird vorzeitig erreicht. Das Ende der Speicherkapazität zeigt die Kamera im Display sehr anschaulich durch das rote Einfärben der Sekundenanzeige an. Für besonders schnelle Bewegungen bietet die IXUS 30/40 einen Videomodus mit einer Bildfolge von 60 Frames pro Sekunde bei einer Auflösung von 320x240 Pixeln. Für kompakte Filme stellen die Kameras einen Modus mit verringert Auflöung (160x120 Pixel) und geringer Bildwiederholrate (15 Frames pro Sekunde) zur Verfügung.

Erstmals sind die Kameras während der Aufnahme in der Lage die Belichtung an die vorhandene Beleuchtung anzupassen. Die aktuelle Lichtsituation wird kontinuierlich analysiert und automatisch angepasst, wobei man aber nicht zuviel erwarten darf. Ein verstecktes Gimmick erreicht man vor der eigentlichen Filmaufnahme durch einen Druck auf das Steuerkreuz nach oben. Im LCD-Display erscheint unten Links ein Balken zur manuellen Einstellung der Belichtung im Videomodus, die durch die Tasten "Links" und "Rechts" des Steuerkreuzes beeinflusst werden kann. Es ist allerdings zu beachten, dass bei einem manuellen Eingriff die vorher erwähnte Automatik deaktiviert ist. Die Kamera reagiert also nicht mehr auf veränderte Lichtsituationen.

Im Wiedergabemodus steht neben den aus den Vorgängermodellen bekannten Schnitt- und Wiedergabefunktionen nun auch eine Zeitlupenfunktion zur Verfügung. Die Geschwindigkeit der Wiedergabe kann in vier Stufen variiert werden. Die Wiedergabelautstärke lässt sich über das Steuerkreuz mit den Tasten "Hoch" und "Runter" einstellen. Warum diese Funktion nicht in der Bedienungsanleitung erwähnt wird ist mir allerdings schleierhaft.

Trotz aller Verbesserungen gibt es einen kleinen Wehrmutstropfen. Canon hat es leider verpasst das angestaubte Motion-JPEG Kompressionsverfahren gegen einen moderneren und effektiveren Codec wie MPEG4 zu tauschen. Der DIGIC II Prozessor müsste hierfür eigentlich schnell genug sein. Die entstehenden Videos sind somit relativ gross.

 

Kapitel 4: Bildqualität  

 

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